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PARAGON - Force Of Destruction

VÖ: 19. Oktober 2012
Napalm Records

Der ganz große Durchbruch ist Paragon aus Hamburg irgendwie auch nie gelungen. Dabei gibt's die Truppe bereits seit 1990 und länger als die Liste ihrer Veröffentlichungen - "Force Of Destruction" ist das zehnte Album - ist nur die Liste der ex-Bandmitglieder: Stolze 15 an der Zahl. Trotzdem ist Paragon eine Konstante im deutschen Heavy/Power Metal, was nicht zuletzt daran liegen mag, dass die Truppe keine wirklich schlechten Alben abliefert. Man bleibt seiner Linie nach wie vor treu und bereits nach dem überzeugenden Opener "Iron Will" machen die beiden folgenden Titel ihrem Namen alle Ehre und sind bezeichnend für das Album: "Tornado" und "Gods Of Thunder" - die Drums wirbeln einem fast schwindelerregend um die Ohren und die Riffs treffen wie Blitze genau auf den Punkt. Mir gefallen Paragon ohnehin bei den Hochgeschwindigkeits-Nummern am besten. Das ruhigere "Blood & Iron" mit seinen gesprochenen Parts und fast schon epischen Chören fällt dagegen etwas ab. Konzentriert man sich hingegen auf Doublebass, melodische Hooklines und eingängige Refrains, hat so manch andere größere Band dieses Genres sicherlich das Nachsehen. Die rasanten "Blades Of Hell", "Secrecy" oder "Rising From The Black" sorgen einfach nur für gute Laune und selbst die kitschfreie Ballade "Demon's Liar" kann vollends überzeugen. "Force Of Destruction" ist ein über weite Strecken verdammt gutes Album einer Band, die zweifelsfrei mehr Beachtung verdient. Gut zu wissen, dass da nach oben noch Luft ist. (maz)

7,5/10