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PATH OF DESTINY - Parasite God

VÖ: 01. Februar 2012

In Sachen Demos/Eigenproduktionen freut man sich als Schreiberling immer, wenn man mal keinen mit Edding bekritzelten Rohling auf den Tisch bekommt, dem dann noch eine ausgedruckte Link-Sammlung beiliegt, wo man sich was an Infos herunterladen kann.
Path Of Destiny aus Saalfeld in Thüringen lassen sich jedenfalls nicht lumpen und bringen die 1000 Exemplare ihrer 6-Track EP "Parasite God" höchst professionell und optisch sehr ansprechend im Jewelcase heraus und die mir vorliegenden (Presse-)Infos erstrecken sich informativ über über mehrere Seiten - Kompliment erstmal dafür.
Musikalisch bietet der Fünfer vom Grunde her melodischen Death Metal, der durch seine symphonisch-orchestralen und recht schwarzmetallischen Arrangementes nicht selten in Richtung Dimmu Borgir abdriftet. Die Grundstimmung der Tracks ist ohnehin recht düster und pendelt gekonnt ein bisschen zwischen Aggression und Melancholie. Zwischendurch ist es mir persönlich zwar manchmal etwas zu kühl und steril, was auf der anderen Seite aber irgendwo sicherlich auch einen gewissen Reiz ausmacht. Die Songs sind kompositorisch durchweg auf gutem Niveau, wobei vor allem der Titelsong und "Frozen Heaven" positiv herausstechen und schon nach wenigen Durchläufen ohne Umwege im Nacken ankommen.
Eine alles in allem wirklich gelungene Veröffentlichung einer Band, von der man zukünftig hoffentlich noch einiges hören wird. (maz)

7,5/10