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PATHS OF POSSESSION - The End Of The Hour

VÖ: 19. Oktober 2007
Metal Blade

Genug vom Ultra-/Hyper-/sonstwas Blast? Genug von Maschinengewehr-Rifffolgen, durch die man schwindelig wird? Genug von unverständlichen Grunzern? Aber ohne Death Metal geht es auch nicht? Paths Of Possession sind die Lösung! Mit ihren dritten Output (das zweite für Metal Blade) liefern die Amis quasi das Negativ zum just Beschriebenen ab. Im Gegensatz zum Vorgänger "Promises In Blood" hat man zwar minimalst aufs Gas gedrückt, doch sind die seltenen aber effektiven Blasts nie über beispielsweise Cannibal Corpse Niveau. Also, sehr groovy und überschaubar. Riffs und Melodien sind allesamt als klassich zu bezeichnen, egal ob Heavy, Thrash oder Death. Alles wirkt hier wie aus einem Guss. Und über dem Ganzen thront (wie schon beim Zweitwerk) die unvergleichliche Stimme von Cannibal Corpse-Frontmonster George "Corpsegrinder" Fisher, der wieder einmal beweist, dass er im Death Metal einzigartig ist. Hier kann man sogar wirklich jedes einzelne Wort verstehen!
"The End Of The Hour" ist ein Gesamtkunstwerk - kontrolliert (und) aggressiv mit einer Horror-Atmosphäre, die perfekt zum textlichen Konzept passt. Anspieltipps: Der ultraklassische Opener "Memory Burns", das mächtige "I Am Forever" oder der mit alten Death-Harmonien versehene Titeltrack. (sw)

8/10