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PERIPHERY - Periphery

VÖ: 28. Mai 2010
Roadrunner Records

Wirklich interessant, was diese Truppe aus Maryland auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum abliefert. Technisch präziser Mathcore, mit der Intensität des Progressive Metal, gespickt mit vereinzelten elektronischen, fast schon ambient-artigen Spielereien. Da erinnern "The Walk" (beim Drumming) und "Ow My Feelings" (bei den Riffs) mitunter an Fear Factory, "Letter Experiment" und "Light" schielen in Richtung Meshuggah, "Jetpacks Was Yes!" beginnt sehr elektronisch und verträumt, "All New Materials" ist ebenfalls etwas ruhiger und mit Akustikgitarre am Anfang, und bei "Buttersnips" und "Zyglrox" kreist ordentlich die Mathcore-Kelle.
Zwei Dinge treffen auf "Periphery" zweifelsfrei zu: An Ideenreichtum, Variationen, Stilbrüchen und genreübergreifenden Akzenten mangelt es der Truppe keineswegs - aber gerade das könnte bei nur bedingt vorhandener Offenheit für Neues zu leichten Magenverstimmungen führen. Mich hat das Sextett (drei Gitarristen) jedenfalls durchaus überzeugt und ich bin mir sicher, dass da zukünftig noch mehr geht. (maz)

7,5/10