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PERSONA NON GRATA - Quantum Leap

VÖ: 09. Dezember 2011
Massacre Records

Wenn mich bei einem Progressive Metal-Album der Sänger am meisten begeistert, ist doch schon was faul. Der Herr hört auf den Namen Aris Pirris (ja, es sind Griechen) und erinnert mich in seinen besten Momenten sogar etwas an Marco Hietala (Nightwish, Tarot). Technisch gesehen, stehen ihm seine Instrumental-Kollegen auch in Nichts nach. Doch ihr Mix für alle Dream Theater-, Fates Warning- und "alles was so in diesem Dunstkreis schwimmt"-Fans glänzt nun mal nicht gerade mit originellen Songs. Mit schlechten Songs zwar auch nicht, denn sie sind allesamt schlüssig arrangiert, gar nicht mal so frickelig und sauberst in die Rillen gelasert. Doch Prog-Fans der ersten Stunde werden auf dem zweiten Album der Ouzo-Liebhaber definitiv vieles finden, was sie von ihren Bands schon unlängst kennen und in dieser Form nicht noch mal brauchen. Und wenn "Quantum Leap" gemäß seinem Titel wirklich ein Quantensprung sein soll, möchte ich das Debüt erst gar nicht hören. (sw)

6/10