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POUNDER - Uncivilized

VÖ: 22. Februar 2019
Hells Headbangers

Pounder bringen mit "Uncivilized" ihr erstes Album an den Start. Die Band ist nach eigenen Angaben beeinflusst vom Metal der 80er und 90er Jahre, der NWOBHM, True Metal und Speed Metal. "Uncivilized", Titel des Albums, ist eindeutig Programm. Auch wenn es mal ruhiger wird, klingt es tatsächlich immer unzivilisiert, dreckig und ein wenig ist dies wohl auch der Produktion geschuldet. Ich gehe einfach mal davon aus, dass es der Wille war, es so zu machen. Nach anfänglicher Irritation gewöhnt man sich an den Garagensound und er macht dann tatsächlich auch Sinn. (Wenn man vorher die vollkommen überproduzierte Avantasia auf den Ohren hatte, ist das schon eine anspruchsvolle Leistung). Mit jedem Durchlauf gewöhnt man sich mehr und es bleibt kurzweiliger Metal zum Headbangen. Irgendwie denkt man an vielen Stellen auch an Motörhead, längst nicht so hart, aber die Stimme von Matt Harvey hat in Teilen auch diesen gutturalen Unterton. Die Besetzung der Band ist die klassische mit Schlagzeug, Bass und Gitarre. Die Titel sind Programm, der Opener "Fuck Off And Die" lässt rein textlich keine Wünsche offen. Die Ballade "Long Time No Love" hätte man sich besser geschenkt. Im gleichen Thema Ballade hat man es mit "Answer The Call" besser gemacht. Holt mich ab und ist eine sehr schöne Nummer. Mitnehmend! Für jeden Fan von gutem alten Heavy Metal, volle Kaufempfehlung. Old school und back the roots. (stl)

8/10