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POWER THEORY - Driven By Fear

VÖ: 09. Oktober 2015
Pure Steel Records

Dass Accept-Bassist Peter Baltes dieses Album produziert hat, verspricht schon mal einen amtlichen Sound, der dem traditionell und fettfrei gehaltenen Stil von Power Theory sehr gerecht wird. Das dritte Album der Pennsylvania-Truppe hat alles, was ein amtliches Headbanger-Album braucht. Und vor allem - es klingt klassisch, ohne vordergründig altbacken zu sein. Die Gitarren schneiden mit herrlichen Riffs, ihre melodischen Soli sind aggressiv genug, um den Sound nicht verwässern. Das Powerdrumming treibt die Meute unaufhörlich an und auch wenn ich hier das Presseinfo zitieren muss - ja, es hat in einigen Momenten ein gewisses "Painkiller"-Feeling. Und mit Neuzugang Jeff Rose steht ein Mann am Mikro, der genau weiß, wie man solche Stahlhammer vertont. Mit seiner angenehm kraftvollen, mittleren Lage bietet er genügend Möglichkeiten, dass man vor der heimischen Anlage gerne mal laut mitschmettert. Man mag mich Lügen strafen, aber die Ähnlichkeit zu einem gewissen Tom Gattis kann man nicht von der Hand weisen, wobei Rose eher voluminös und Gattis "schneidig" klingt. Der treibende Titelsong mit seinen heroischen Melodien dürfte für die Zielgruppe als Anspieltipp reichen, um direkt den "Order"-Button zu betätigen. (sw)

7,5/10