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POWERFLO - Powerflo

VÖ: 07. Juli 2017
Dine Alone Records/New Damage Records

Schon bei "Last Man Standing" auf dem 2001er "Uncivilization"-Album von Biohazard mit Sen Dog als Gastsänger, hat man sich mehr gewünscht. Nun ist es endlich soweit. Powerflo ist eine Band mit Sen Dog von Cypress Hill, Billy von Biohazard, Gitarrist Lozano von Downset, Bassist Wolbers von Fear Factory und Worst-Drummer Fernando Schaefer. Da kann man gewiss sein, dass es hier eine ordentliche Hardcore-/Metal-/Rap-Klatsche gibt.
Das gleichnamige Album "Powerflo" startet auch gleich richtig stark. Dicke groovige Rap-Parts, brutale Drums und rockige Refrains. Das macht von Anfang an schon richtig Laune. Der zweite Song "Resistance" startet da ein bisschen ruhiger, denkt man zumindest erst, man wird aber nur durch ein langes Intro getäuscht. Hier kommt durch die Vocals eine richtig schöne Wut nach vorne, die musikalisch richtig gut unterstrichen wird. Es gibt aber auch Songs wie "Where I Stay", die schon sehr HipHop-lastig sind, aber mit dem Gitarren-Geschredder immer wieder Richtung Metal geholt werden. Die Genresprünge auf dem Album sind oft sehr schlagartig, aber auch sehr gekonnt. Die verschiedenen Musiker machen hier einen Hammerjob. So stellt man sich ein richtig fettes Crossover Album vor. "Less Than Human" knallt einen so richtig weg, hier wird auf einer derben Geschwindigkeit gegroovt. Aber eigentlich brauch man bei dem Album fast gar keine Anspieltipps. Ein Projekt, auf das ich schon sehnlichst gewartet habe - nun ist es endlich da und ich wurde absolut nicht enttäuscht! (kdz)

9/10