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PRETTY MAIDS - Motherland

VÖ: 22. März 2013
Frontiers Records

Seit über 30 Jahren sind die dänischen Pretty Maids mittlerweile im Geschäft. Eine beachtliche Fangemeinde haben sie sich erspielt, die ihnen immer noch treu ergeben ist und sie gewinnen auch stetig neue Fans aus der Horde der Nachwuchsmetaller hinzu. In der ganzen Zeit ihres Schaffens haben die Maids nicht ein schlechtes Album veröffentlicht. Mit dem aktuellen Longplayer "Motherland" wird diese lobenswerte Tradition fortgesetzt. Das Album beginnt etwas softer, aber spätestens mit "The Iceman" wird wieder die volle Metalbreitseite ausgepackt. "Infinity" hingegen ist eine fast symphonisch anmutende Metaballade, die Potential hat, das Herz anzurühren. Bevor es aber zu soft wird, geht es glücklicherweise mit "Why So Serious" wieder auf die harte Schiene. Der titelgebende Song "Motherland" bringt traditionellen NWOBHM-Sound vom Feinsten, während das etwas poppig angehauchte "Bullet For You" durchaus zum Schmunzeln anregt. Dieses Album muss man sich einfach anhören. "Motherland" ist durch und gelungen. Auffällig ist im Vergleich zum Vorgängeralbum "Pandemonium" die etwas stärkere Konzentration auf die Keyboards. Ansonsten sind und bleiben die Pretty Maids die Pretty Maids. Mehr kann dazu kaum sagen. (bc)

8,5/10