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RAGNAROK - Collectors Of The King

VÖ: 26. März 2010
Regain Records

Meine Recherche über diese norwegischen Schwarzheimer brachte so manche Kritik zutage. Schlechte Liveauftritte, identitätsloses Gerumpel in den Anfangstagen … tja, keine Ahnung, was die Burschen seit ihrem letzten Album aus 2004 getrieben haben, aber ihr sechster Longplayer ist gefährlich! Weil ich im Grunde hier nix Neues entdecken kann, trotzdem immer mehr in den Sog dieses Albums gerate. Vielleicht liegt es in erster Linie an der Gitarrenarbeit, schwirren die Sechssaitigen fast schon eklig wie Ungezieferschwärme durch meine Hirnwindungen. Dabei liefern sie nicht wirklich hoch innovative Arbeit, aber trotzdem genug, um immer wieder einen kleinen Ohrwurm zu produzieren. In Verbindung mit den wirklich treibenden Drums (hier kein absolutes Überschallgeballer) und den grimmigen Vocals, schaffen sie immer wieder, mich zum Durchhören und böse sein zu zwingen. Mit einer musikalischen Basis, die eigentlich nix Neues in sich birgt, ist das ein echter Erfolg. Ein ganz schön fieses Album für Freunde der ersten norwegischen Garde. (sw)

8/10