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RAISING FEAR - Avalon

VÖ: 29. September 2006
Dragonheart

Nein, nein und nochmals nein! Das ist mir einfach zu plakativ. Eine Band aus Italien spielt ebenso klassischen italienischen Power Metal mit Hang zu deutschem Teutonenstahl à la Grave Digger. Das Ganze wird dann stilecht in ein Konzeptalbum gepackt und der Sänger wäre gerne eine Mischung aus Chris Boltendahl (Grave Digger) und Martin Walkyier (ex-Sabbat/ex-Skyclad). Handwerklich und soundtechnisch ist "Avalon" ja auf dem aufsteigenden Ast, doch die Songs und ihre Strukturen hat der geneigte Italo/Deutsch-Metal-Fan schon tausend Mal gehört. Hier 2-3 schnellere Nummern, dann wird es ein bisschen epischer, die obligatorischen Headbanger dürfen auch nicht fehlen und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, toben sich Raising Fear gleich zwei Mal über der 10-Minuten-Marke aus. Man kann den Jungs noch zu gute halten, dass man anstatt des Keyboards lieber einen zweiten Gitarristen an Bord hat. Das macht den Sound etwas erdiger, aber nicht gleich besser.
Fazit, ich will hier beileibe nix verreissen, aber es gibt definitiv genug (zu viele?!) Bands, die mit dieser Musik gerade noch so einen Blumentopf gewonnen haben. Für Raising Fear wird wohl keiner übrig bleiben. (sw)

4/10