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RAPTURE - Paroxysm Of Hatred

VÖ: 22. Januar 2018
Memento Mori

Beim Wort "rapture" denke ich immer sofort an die gleichnamigen Songs von Morbid Angel (auf "Covenant") bzw. Paradise Lost (auf "Gothic"). Genau genommen bekomme ich davon auf "Paroxysm Of Hatred" gar nichts, sondern "nur" ein hochenergetisches, unbarmherziges und enorm leidenschaftliches Thrash/Death-Monstrum. Nein, Innovation darf man hier gar nicht erst erwarten, die Griechen tönen auf ihrem erst zweiten Longplayer einfach zu geil nach genanntem Grenzbereich der Endachtziger/Frühneunziger. Dass in der "für Fans von"-Beschreibung sogar Namen wie Rigor Mortis oder gar Num Skull auftauchen, ist nicht nur zutreffend, sondern auch werbewirksam für die Zielgruppe, die ebenfalls auf Incubus (sprich: die Howard-Brüder - höre "Paroxysm Of Hatred - Procreation") und frühe Malevolent Creation abfährt. Pausenlos treibendes Drumming, aggressives Thrash-Gebelle, Grenzgänger-Riffs, die in beiden Lagern punkten und sogar eine auffällig mitwirkende Bassarbeit. Da kann ich als Genreanhänger einfach nicht anders und doch noch einen halben Zähler draufpacken, da Rapture hier eine ähnlich gute Leistung bringen, wie es ihre Landsmänner von Resurgency im US-Death Metal-Bereich letztes Jahr taten. (sw)

8/10