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RATTENFÄNGER - Epistolae Obscurorum Virorum

VÖ: 16. November 2012
Dark Essence Records

Wenn man beim Erscheinen eines Debütalbums auf die diversen Neben- bzw. Hauptprojekte der Kapellenmitglieder hingewiesen wird, kann das durchaus hilfreich sein, um sich ein Bild der Stilrichtung der neuen Band zu machen. Dumm nur, dass ich die Hälfte der Bands (Drudkh, Old Silver Key, Blood Of Kingu, Dark Ages) nicht kenne und das obwohl ich ein oller Metalgreis bin. Außerdem werden Rattenfänger empfohlen für Fans von Celtic Frost, early Darkthrone, Winter und Asphyx. Hurra! Die sind mir allesamt bekannt. Diese Empfehlung ist allerdings etwas hoch gegriffen. Die Band macht ihre Sache eigentlich ganz gut. Klarer Sound, wuchtiger, dunkler Gesang und prägnante Drums. Das Tempo legen die Ukrainer manchmal doomig an, ansonsten wurschteln sie im und ums Midtempo herum. Soweit alles gut, aber irgendwie läuft die Scheibe durch und nichts bleibt richtig hängen. Die Rattenfänger singen zwar lateinisch, lassen ansonsten allerdings eine persönliche Note vermissen. Ein nettes Death/Black-Scheibchen ohne große Höhepunkte, aber Potential ist sicher vorhanden. (st)

7/10