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RAVENSCRY - One Way Out

VÖ: 15. April 2011
Worm Hole Death

Die 2008 in Italien gegründeten Ravenscry um die musicalerfahrene Sängerin Giulia Stefani schicken sich mit ihrem ersten Album "One Way Out" ganz klar an, ein Stück vom Dark Rock/Gothic/Metal-Kuchen der Marke Within Temptation oder Lacuna Coil abzubekommen. Das gelingt den Fünfen allerdings nur sehr bedingt, so dass kaum mehr als ein paar Krümel übrig bleiben. Das Hauptproblem der Band sind sicherlich die Songs, die durchweg zu farb- und leblos sind, und einen eigentlich zu keiner Zeit so richtig packen können. Ich vermisse große Hooks, Gefühle und Melodien, die die Konkurrenz - zu recht - so stark und erfolgreich gemacht haben. Gute Ansätze sind aber einige vorhanden. "Nobody" (trotz der etwas übertriebenen elektronischen Spielereien) oder auch "Embrace" gehören zweifelsfrei zu den besseren Songs des Albums. Wirklich schlecht ist hier ohnehin nichts, aber um ganz oben mitspielen zu können, müssen die Italiener noch ordentlich was drauflegen. Das Potential dazu haben sie. (maz)

6/10