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REVOLTING - Monolith Of Madness

VÖ: 19. Januar 2018
FDA Records

Zu meckern, Rogga Johansson würde eh immer nur den gleichen Kram aufnehmen, hieße, auch die Beständigkeit von Motörhead oder Bolt Thrower in Frage zu stellen. Ich für meinen Teil habe zumindest keine Zeit, um alle Releases des Schwedentod-Workaholics "gegen zu hören", um auf "Monolith Of Madness" etwaigen Riffklau im eigenen Hause zu entlarven. Für mich zählt einzig, dass der sechste Revolting-Longplayer "eigentlich" immer dasselbe bietet, Rogga aber ganz genau weiß, welche Knöpfe er zu drücken hat. Und er drückt! Zehn Songs, knapp 37 Minuten und jedes Mal eine präzise Punktlandung in Sachen Riff, Beat und Melodie. Mal ehrlich - geht ein Schwedenriff noch klassischer als in "Broomstick Legions"?! Welche ernsthafte Gegenwehr hat man gegen ein Monster-Trio wie "March Of The Revolter", "Night Of The Tentacles" und vor allem "Cadaver Patrol"?! Und zieht bloß euren Kopf ein, wenn neben den vielen Unleashed-Gedächtnis-Rhythmen (ihr wisst schon, "Before The Creation Of Time", "To Asgaard We Fly", usw.) der Refrain von "The Faceless Deformity" so derbe durchgeblastet wird und trotzdem noch Platz für Melodie ist. Siehste?! Keine Chance! Da kann ich die Acht beim besten Willen nicht fetter unterstreichen. Punkt!
Moment! Eine Sache habe ich aber doch "gegen gehört". Nämlich das letzte Revolting-Album "Visages Of The Unspeakable". Ergebnis: Der Sound auf "Monolith Of Madness" ist viel besser und brachialer! Ha!! (sw)

8/10