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SACRED STEEL - Heavy Metal Sacrifice

VÖ: 14. Oktober 2016
Cruz del Sur Music

Auf wie viele Bands kann man sich heutzutage noch bedingungslos verlassen? Keine Ahnung - aber Sacred Steel stehen ganz weit oben auf der Liste. Und die Ludwigsburger Stahlschmiede macht auf ihrem nunmehr neunten Longplayer abermals genau das, was man von ihr erwartet. Der Punkt an der Sache ist - sie würden es auch tun, wenn man es nicht erwartet! True to the bone. Die Musik zu spielen, auch wenn es den Rest der Welt einen Dreck interessieren würde. "Einer gegen alle" in Form einer CD (ups, LP natürlich …). Ja, da muss man schon mal Opfer bringen. Wie viele Opfer es gemäß Albumtitel bei Sacred Steel dieses Mal sind, kann ich ja noch erfragen, aber die Band (die seit einem Wechsel an der Saitenfront bereits wieder seit zehn Jahren in dieser Formation spielt) macht es mit dem größtmöglichen Einsatz von Leidenschaft, Herzblut und bedingungsloser Liebe zur Musik. Da darf einem das Eröffnungsriff des Titelsongs auch mal "irgendwie bekannt" vorkommen und eine klitzekleine Agent Steel-Adaption darf auch sein (das findet ihr mal schön selbst heraus …). Aber was will man denn gegen absolut fremdeinflussfreie Metal-Hymnen wie "The Sign Of The Skull" (mutig, solch einen Song gleich an Position 2 zu setzen), "Vulture Priest", "Let There Be Steel" (na logo!) oder "Children Of The Sky" (geiler Refrain - großes Finish!) sagen?! Man musste schon taub sein oder einfach nur ein hirnloser True Metal-Basher (wie der Typ, der auf Metal Archives 20% für "Wargods Of Metal“´" vergibt …), um die Klasse dieser Band nicht zu erkennen. Und das seit 1997. Jungs, was gibt es denn nächstes Jahr zum 20jährigen? (sw)

9/10