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SALTATIO MORTIS - Wer Wind sät

VÖ: 28. August 2009
Napalm Records

"Wer Wind sät" ist nun schon das siebte Album von Saltatio Mortis - und ob die Spielleute damit auch Sturm ernten werden, klären wir im Folgenden.
Der eröffnende Doppelschlag aus dem eingängigen "Ebenbild" und "Salome", der durch seine etwas ungewöhnlich wirkende Zusammenarbeit mit Metal-Queen Doro Pesch besonders heraussticht, lässt schonmal Gutes erahnen, wobei dann gleich schon der dritte Titel "La Jument De Michao" aufgrund seiner französischen Sprache wirklich arg gewöhnungsbedürftig klingt. Im weiteren Verlauf lässt der durchaus starke Beginn des Albums dann aber auch leider erstmal wieder nach. Die beiden Balladen/Midtempo-Titel "Letzte Worte" und "Kaltes Herz" sind kaum mehr als durchschnittliche Mittelalter-/Folk-Rock-Nummern und Songs wie "Tief in mir" oder auch "Aus Träumen gebaut" sind wirklich reichlich banal. Allerdings hat man mit "Rastlos" auch einen ziemlich dicken Hit am Start, der so manchen Club zukünftig zum Kochen bringen dürfte.
Alles in allem ein Album mit vereinzelten Höhen, vereinzelten Tiefen, und einigen guten Durchschnittsnummern. Man spielt zwar nach wie vor in der gleichen Liga wie Schandmaul & Co., aber immer noch weit hinter Subway To Sally und In Extremo. (maz)

7/10