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SAMAVAYO - Dakota

VÖ: 06. Mai 2016
Setalight Records

Die Berliner Stoner Rocker Samavayo sind eine Band, die so richtig oft live spielt. Ich durfte sie schon unzählige Male sehen. 2004 spielten sie schon auf dem Stoned From The Underground und man kann sie sich seitdem gar nicht mehr von den deutschen Stoner Bühnen wegdenken. Seit 2013 sind sie nur noch zu dritt. Und jetzt kommt ihr erstes "Dreier-Combo"-Album "Dakota".
Die 45 Minuten starten mit "Arezooye Bahar", einem auf Persisch gesungenen Song - Sänger und Gitarrist Behrang Alavi ist ursprünglich aus dem Iran. Der Song, der aus Stoner Gitarren besteht, bekommt durch den Gesang und die Melodie einen orientalischen Touch und klingt dadurch richtig erfrischend. Weiter auf dem Album geht es eher im typischen 90er Jahre Stoner Sound. Teilweise erinnert es an diverse Garcia Projekte. Durch die Brüder Andreas und Stephan Voland am Bass und Schlagzeug, ist der Sound oft schwerer und basslastiger, als der typische 90er Jahre Sound und wird so doomiger. Man kann sich mit den sieben Songs schon in sehr verspielte Klanggefilde begeben, die einen dann durch die sehr schweren Parts immer wieder auf den Boden drücken. Die Lieder sind zum Vorgänger "Soul Invictus" länger geworden, mit längeren Intros und instrumentalen Parts. Das Lied "Intergalactic Hunt" kommt ganz ohne Gesang aus und ist ein richtig progressiver Nackenkiller.
Aus der Wüste Berlins kommt hier mit "Dakota" ein cooles Stück Stoner auf den Plattenteller, das orientalisch und auch mal progressiv sein kann. (kdz)

8/10