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SANCTITY - Road To Bloodshed

VÖ: 20. April 2007
Roadrunner Records

Ganze sieben Jahre sind seit der Bandgründung vergangen, bis mit "Road To Bloodshed" nun das Debütalbum des aus North Carolina stammenden Quartetts in den Startlöchern steht.
Man könnte es als "Arbeitssieg" bezeichnen, denn die eingesetzte Energie, die letztendlich zu diesem Album führte, ist schon mehr als beachtlich. So spielte die Band alleine im Jahr 2005 knapp 200 Shows, und sorgte u.a. bei Matt Heafy (Trivium) und Dave Mustaine (Megadeth) für wahre Begeisterungsstürme, die dann schließlich zum lang ersehnten Plattenvertrag führten.
Musikalisch bewegen sich Sanctity ungefähr dort, wo auch Trivium mittlerweile angekommen sind. Moderner technischer Thrash, versehen mit viel Oldschool-Metal und hier und da blitzen ein paar Schweden-Riffs durch. Es wirkt zwar nicht wirklich neu, aber Sanctity schaffen es auf "Road To Bloodshed" irgendwie doch, einen mitzureißen. Das Album bewegt sich in der groben Schnittmenge aus Metallica, Testament, Pantera & Co., kann aber trotz dieser Vergleiche mit jedem einzelnen Song etwas Eigenständiges und Frisches bieten. Und mal ehrlich: Welches Debut-Album erfindet heutzutage die Musik denn noch neu?!
Es macht einfach unheimlich viel Spass, die Scheibe zu hören, ob nun der extrem Trivium-lastige Titelsong, das leicht Bullet For My Valentine-ähnliche "Zeppo" oder auch der wirkliche starke Opener "Beneath The Machine". Es gibt auf diesem Album einfach keinen schlechten Song. Der entschlossene und kräftig-markante Gesang von Jared MacEachern und die dazu perfekt abgestimmten cleanen Vocals im Refrain machen "Road To Bloodshed" zu einem wahren Hörgenuss, welcher sich am Jahresende in den Newcomer-Listen sicherlich sehr weit oben platzieren dürfte. (maz)

8,5/10