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SATANIKA - Nightmare

VÖ: 21. Februar 2014
Iron Shield Records

Herrgott, welcher Vollpfosten hat eigentlich diese Bassdrum produziert, abgemischt und/oder schlichtweg einfach so zugelassen?! Dieses Klicker-Training für Headbanging-Azubis versaut mir echt den Genuss eines im ersten Moment überraschenden Thrash Metal Albums. Black/Thrash aus Italien, da habe ich unbewusst erst mal an erdig fanatischen Garagensound gedacht und bekomme von Satanika eine Schelle, die sich gewaschen hat. Fanatisch sind Satanika auf jeden Fall. Allein der kräftige Gitarrensound erinnert mich an die letzten Bolt Thrower Alben und alle zehn Songs haben so viel Dampf auf dem Kessel, dass die Attribute "Thrashin' Black Infernö" (bandeigene Aussage) und "nichts für Weicheier" (aus dem Presseinfo) voll ins Schwarze treffen. Dachten auch einige illustre Gäste, die zwar namentlich nicht weiter genannt werden (die Bands: Protector, RAM, Delirium Tremens, ex-Asphyx, ex-Venom), aber Sataniac von Desaster hört man sehr gut heraus. Dazu Songtitel, bei denen Schwarz-Verdreschern das Messer in der Hose aufgeht - "Black Queen", "Blood Orgy", "Steel Aggressor", "Sacrifice The Bitch". Boah, so geile Dampframmen. Wenn die verfluchte Bassdrum nicht wäre. Da werden knapp 39 Minuten zur Geduldsprobe.
Nun will ich "Nightmare" aber nicht durch einen vermurksten Instrumentenbestandteil völlig niedermachen, aber eigentlich wollte ich hier eine ganz monströse Acht unter das Review schreiben. Die 7,5 gibt es zähneknirschend. (sw)

7,5/10