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SATYRICON - Deep Calleth Upon Deep

VÖ: 22. September 2017
Napalm Records

Da ist es nun, das neue Werk des norwegischen Duos. Eine Sache erzähle ich allen neugierigen Lesern da draussen gleich frei Schnauze: Sigurd Wongraven und Herr Kjetil Haralstad alias Satyr und Frost machen es einem mal wieder nicht einfach und scheißen auf alles, was da kommen mag. So scheint es jedenfalls. Schon die Veröffentlichung des Coverartworks sorgte nicht nur für ungeteilte Begeisterung. Allerdings macht es, wenn man die Musik betrachtet, durchaus Sinn. Irgendwie einfach gehalten, sparsam und dennoch kalt und tief mit der norwegischen Geschichte verwurzelt - halt genau wie die Musiker.
Satyricon haben in ihren Karriere Geschichte geschrieben und sind eine Bereicherung für die gesamte Szene und auch das neue Machwerk hat seine Reize. "Midnight Serpent" heisst da der sehr starke Opener und hier reihen sich "Blood Cracks Open The Ground" oder auch der Schlussknaller "Burial Rite" nahtlos an. Es gibt ansich auch keine schwachen Stücke und ich lobe mir mal wieder den Mut der Skandinavier, einfach ihren Weg zu gehen, aber wer hier Auf-die-Fresse Black Metal erwartet, wird nicht fündig. Einige Parts brauchen wirklich Zeit, um zu wachsen und man sollte ihnen diese auch gewähren, denn es lohnt sich.
"Deep Calleth Upon Deep" ist schwarz, kantig, erwachsen und richtig gut! Nicht mehr. aber auch nicht weniger. (oem)

8/10