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SIGN OF THE JACKAL - Breaking The Spell

VÖ: 09. Juni 2018
Dying Victims Productions

Ja, da war irgendwo mal der Name Sign Of The Jackal und seitdem ist offensichtlich viel an mir vorbeigerauscht - "Breaking The Spell" ist nämlich schon der zweite Longplayer der Band aus Bella Italia und ich habe aktuell nur eine Frage: wie zur Hölle haben die den Gitarrensound so "Painkiller"-mäßig hinbekommen? Unfassbar. Zumal die stilistisch nicht mal auf die komplette "Painkiller"-Copycat-Tour gehen, sondern gemäß dem Song "Heavy Rocker" auch nach einem solchen klingen. Das starke "Class Of 1999" schlägt ebenfalls in diese Kerbe und erinnert mich spontan an ähnlich Geartetes aus dem Hause Stallion. Neben dem Instrumental "Terror At The Metropol", welches coole US-Vibes zum Autofahren versprüht, sind es aber hauptamtlich die Speed-Nummern, die in Verbindung mit dem echt "verwirrenden" Gitarrensound für kleine bis mittelhohe Luftsprünge bei Traditionsheadbangern sorgen dürften. Der Opener "Night Curse" ist klasse, der Rausschmeißer "Headbangers" ein bisschen (zu?) plakativ, aber "Mark Of The Beast" ist der große Strahlemann. Darüber hinaus ist Sängerin Laura Koller endlich ein Typ Frontfrau, die zwar eine starke (wenn auch nicht überragende) Leistung bringt, aber sich so gut in das Material einfügt, dass man gar nicht erst auf die Idee kommt, "Sign Of The Jackal" mit einem "Femal fronted ..."-Stempel vermarkten zu müssen. Die Band und "Breaking The Spell" funktioniert als Gesamtes - und das richtig gut! Und dieser Gitarrensound … (sw)

8/10