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SUNNATA - Zorya

VÖ: 11. April 2016
S/R

Nachdem Sunnata schon vor zwei Jahren ihr Hammerstück "Climbing The Colossus" rausgebracht haben, folgt nun "Zorya". Das Quartett aus Warschau legt damit wieder ein starkes Stück vor.
Hier werden in 50 Minuten fünf Songs rausgehauen, die entgegen anfänglicher Vermutungen ziemlich abwechslungsreich sind. Es fängt am Anfang in "Beasts Of Prey" Drone-Doomig an und bietet so einen sehr stimmungsvollen Einstieg, der gerade zu dem postapokalyptisch aussehenden Cover passt. Nach viereinhalb Minuten beginnt es dann mit Gesang, erst zu seichter Musik doch dann wird's sowohl instrumental, als auch mit den Vocals härter. Man kann sich so richtig in das Cover verlieren. Dann wird es noch mal recht psychedelisch und zum Ende kommen die richtig harten Riffs aufs Klangbrett. Alles in einem Song. So zieht es sich in den nächsten vier Songs ca. zehn Minuten weiter durch. Der Anfang verrät überhaupt nicht, wie es in der Mitte, geschweige denn zum Ende aussieht. So erinnert der Anfang vom Titelsong in seiner Post-Doom-Variante sehr an Black Sabbath. Die Stimme ist an das Musikalische angepasst und auch sehr abwechslungsreich. So gibt es auf dem ganzen Album immer wieder sehr atmosphärische Parts und wieder Parts, um ordentlich den Kopf zu schütteln. Das kann auch mehrmals in einem Song passieren und das ohne, dass die Übergänge hart sind. Das, gepaart mit teilweise so gut wie gar keinen Vocals, dann sehr atmosphärischen und zu guter Letzt noch richtig wütendes Geschrei.
Mit "Zorya" geht man die Richtung des Vorgängers, der mich schon überzeugt hat, weiter. Es wirkt sogar noch wie eine Weiterentwicklung von "Climbing The Colossus". Fünf Songs, die in sich absolut stimmig sind. (kdz)

8,5/10