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TANTARA - Based On Evil

VÖ: 24. August 2012
Indie Recordings

Was? Wieder ein Re-Release einer unbekannten Perle vergangener Tage? Wieder so ein Thrash Ding, welches nur die Eingefleischtesten kennen … könnte man denken. Doch schaut euch mal die Bandfotos an. Die Jungs aus Norwegen sind ja höchstens gerade aus der Schule raus und zeigen den alten Hasen, dass sie jetzt schon viel gelernt haben. Und sie haben laut Produzent Flemming Rasmussen (u.a. Blind Guardian, Metallica) im Studio fast alles live eingespielt. Und bis auf den Rausschmeißer "Killing Of Mother Earth" bleibt man konsequent über der 6-Minuten-Marke. Das knapp 10-minütige "Prejudice Of Violence" taucht nach zwei Drittel sogar komplett ins Akustische mit einem groß angelegten End-Solo ab. Überhaupt sind die Ausarbeitung der Soli, das Einflechten von ruhigen Passagen und das handwerkliche Geschick echt beachtlich. Trotzdem bleiben Tantara dabei immer giftig genug, was auch schon am Gesang von Fredrik Bjerkø liegt, den ich irgendwo zwischen Tankard's Gerre und Kurt Brecht von D.R.I. einordnen würde. Jetzt müsst ihr euch nur noch die acht Tracks am Stück anhören und ihr fühlt euch dermaßen in die gute alte Bay Area Thrash Zeit versetzt, dass euch die Tränen kommen werden. Heathen, Vio-Lence, Exodus, alte Metallica (obwohl die Clean Gitarre in "The Debate" fast ein "Death Magnetic"-Sample sein könnte), Exodus, und und und … na, schon neugierig?! Dann lauft - lauft zum Plattendealer eures Vertrauens! (sw)

8,5/10