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TOMBSTONES - Vargariis

VÖ: 04. Dezember 2015
Soulseller Records

Tombstones, eine böse Dreiercombo aus Oslo, in der Gitarrist Bjørn-Viggo Godtland und Bassist Ole Christian Helstad singen. Tombstones haben bis jetzt vier Veröffentlichungen seit 2009 gehabt, die letzte war 2013 mit "Red Skies And Dead Eyes".
"Vargariis" startet sehr doomig, ist aber in den sechs Songs, mit bald einer Spielzeit von einer Stunde, immer wieder abwechslungsreich. Sowohl instrumental, von sehr schweren Parts, bis hin zu schnellen Parts mit Gitarrensoli. Auch der Gesang reicht von punkigem Geschrei, bis hin zu tiefem Gegrowle. Von der Abwechslung her, erinnert es mich an die älteren Kylesa-Platten, nur ohne die psychedelischen Parts und stattdessen viel böser und düsterer. Das alles erkennt man auch schon im ersten Song "Barren Fields", der zum Ende nochmal einen richtig schnellen instrumentalen Part hat. Weiterhin gibt es auf dem Album extrem verzerrte Gitarren und richtige oldschool Sludge Screams à la Iron Monkey und Eyehategod. Die Sludge Screams mit dem halligen Doom-Gegrowle, bilden eine richtig gute Mischung. Durch die langen Songs, die fast immer über neun Minuten gehen, ist auch viel Platz für einmal längere atmosphärische Parts und dann wieder schnelle In Your Face- Parts. Während ich die Zeilen schreibe, wird es nun draußen schon dunkel (16 Uhr) und der vierte Song "The Dark High" beginnt - damit wird es draußen gleich noch düsterer. Zum Ende wird das Album nicht schwächer und bietet immer wieder extrem schwere und langsame Parts, gefolgt von dicken Gitarrensoli.
"Vargariis" ist eine absolute Kaufempfehlung für jeden Doom/Sludge Fan, gerade weil das Album in diesem Genre echt eine hammer Abwechslung bietet. Die beiden unterschiedlichen Sänger sind da nur das Sahnehäubchen auf dem Musikalischen. (kdz)

9/10