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TURBONEGRO - RockNRoll Machine

VÖ: 02. Februar 2018
Burger Records / Redeye

Turbonegro kommen mit neuer Platte daher. Und da ich mich nie großartig mit den Jungs beschäftigt habe, obwohl ich einige Lieder schon immer ziemlich cool fand, dachte ich mir mal, dass es jetzt an der Zeit ist. Beschreiben muss man die Band wohl kaum. Eine der bekanntesten Punk'N'Roll Bands aus Norwegen - nicht aus England oder den USA. Die Band weist wohl auch den bekanntesten Fanclub auf, einem, dem man auch auf der Straße häufig begegnet, der Turbojugend.
Angefangen wird mit drei Songs, "The Rock And Roll Machine Suite" Part I bis Part III, welche wie ein Intro ins Album und wie ein Medley aus AC/DC, Triumph und Co. wirken. Nach diesem Geplänkel geht dann das Album erstmal richtig los. Und das haut mich erstmal so gar nicht vom Hocker. Der Rock'n'Roll hat ordentlich an Punk und Rotz verloren. 08/15-Rhythmen und einfache Hooks, alles schnell und einfach mitzusingen. Kurz gesagt, ordentliche Radiotauglichkeit. So beginnt zumindest für mich das Album erstmal. Es geht weiter mit Riffs à la AC/DC, was das jetzt nicht wirklich spannender macht. In der Mitte gibt es dann mit "Skinhead Rock & Roll" und "Hot For Nietzsche" zwei Songs, die mit Keyboard schön oldschool trashig klingen und ganz cool kommen. Dann gibt es auch Parts, bei denen es der vierte Sänger Tony Sylvester schafft, recht groovig zu klingen und so kommen Ähnlichkeiten mit Monster Magnet zustande, obwohl es recht weichgespült klingt. So zieht es sich durch das ganze Album, mit kleinen Ausnahmen. Eigentlich schön abwechslungsreich, aber mit kaum Pepp und Power. Auch nach mehrmaligem Hören komm ich an die solide "Gähn Machine" nicht ran. (kdz)

6/10