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ULTHAR - Cosmovore

VÖ: 09. November 2018
20 Buck Spin

Nicht zu verwechseln mit unseren einheimischen Senkrechtstartern ohne "r", verarbeitet dieses Trio aus der Bay Area die Black Metal-Einflüsse eher im Stile von Degial und ähnlichen Verdächtigen, vermengt sie mit einer ordentlichen Portion wildem Death Metal, schlägt Haken innerhalb der Songs und reißt mit Tempowechseln und Breaks gerne am Nacken des Hörers. Hat man sich aber vom anfänglichen Überfallkommando erholt und startet eine tiefere Suche hinter den feindlichen Linien, sucht man vergebens nach dem Gesicht des Gegners. Und während es um einen herum noch knallt, bollert und rumpelt (und das in einem technisch sehr wohl ansprechenden Zustand), zieht man sich irgendwann leicht gelangweilt zurück. Der Rückweg wird nur noch von der dreizehnminütigen "Dunwich Whore" flankiert, die - zugegeben - ein paar Qualitäten aufweist. Die reichen aber auch nicht für einen echten Infight. Tut mir leid - ich geh Kaffee trinken. (sw)

6,5/10