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VADER - Tibi Et Igni

VÖ: 30. Mai 2014
Nuclear Blast

Die Veröffentlichungen - unzählig. Die Band - fast schon legendär. Der Name - VADER! Ob nun "die Slayer des Death Metal" oder "Polen's Finest" - auch das elfte Langeisen (zählt man das Re-Recording-Massaker "XXV" nicht mit) unterstreicht mit überdeutlicher Härte, überdurchschnittlichem Können und schlichtweg monströsen Death Metal Granaten die unbedingte Relevanz, die anderen Bands, die mehr als 30 Jahre auf dem Buckel haben, manchmal schon flöten geht. Vader haben auch anno 2014 in der von Veröffentlichungen malträtierten (Death) Metal Szene nicht nur ein Wörtchen, sondern einen ganzen Aufsatz mitzureden. "Alleinherrscher" Peter und seine seit "Welcome To The Morbid Reich" mal nicht geänderte Mannschaft lassen abermals die Konkurrenz erzittern, selbst wenn sie dabei abseits von Hochgeschwindigkeitsorgien mit "Triumph Of Death" auf einen Midtempo-Thrasher "ausweichen". Wie kann man heutzutage eigentlich noch so einen rattengeilen Song schreiben?! Ansonsten wird der schiere Death Metal Wahnsinn, für den Vader seit jeher bekannt sind, wieder durch ein paar Kleinigkeiten garniert. Sei es durch ein wuchtiges "The End" am, nun ja, Ende oder das erhabene "Hexenkessel" mit seinen majestätisch angelegten Blast-Passagen. Drummer James leistet auf "Tibi Et Igni" Arbeit der Extraklasse und wer genau hinhört, erspäht im Opener "Go To Hell" (wie treffend …) sogar ein paar ehrfürchtige Verbeugungen vor Ur-Drummer Doc (R.I.P.).
Nun, mein Latein hält sich in Grenzen. Aber, dass "Igni" dem englischen "Ignition" (Entzündung) recht ähnlich ist, leuchtet ein. Soviel zur Erklärung des Höllenfeuers, welches Vader auf ihrer neuen CD entfachen. (sw)

9/10