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VANDALLUS - On The High Side

VÖ: 06. Mai 2016
High Roller Records

Ein mir sehr gewogener Promo-Mensch sagte mir schon vor zwei Monaten: "Alter! Vandallus! Den Namen musst du dir merken. So geil!". CD kam, landete sofort im Player und Sigi war glücklich … ist glücklich - immer noch! "On The High Side" vertreibt Kummer und Sorgen mit feinstem Hard Rock/Heavy Rock in der Schnittmenge aus den ganz späten Siebzigern und den glorreichen Achtzigern und keine Ahnung warum (okay, etwas Ahnung schon …), es sind immer mal wieder Dokken zu ihren besten Zeiten, die vor meinem geistigen Auge vorbeihuschen. Der Opener "Break The Storm" ist schon ein ganz dicker Hard Rocker mit einem Traum-Prechorus als Startrampe für den coolen Mitshout-Refrain. Wie sagt man? Is 'n Hit! Der Titelsong liefert sofort die Steigerung. Sollte es wirklich Menschen geben, denen High Spirits zu glatt und vorhersehbar sind (waaas?!), werden sie mit diesem Song bis in alle Ewigkeit glücklich! Großes Kino aus der geilsten Metal-Dekade, stadiontauglich, knackig und trotzdem mit Gefühl. Davon gibt es mit "Who's Chasing Me" und dem gänzlich unkitschigen Schmachter "Running Lost" gleich noch mehr, bevor "Back To The Grind" wieder in lockeres Uptempo rockt. "Get Out" ist schlichtweg cool, bevor "On Top Of The World" und "A Fool You're Right" zum Ende noch mal stark punkten und speziell Letzterer dieses alte Sehnsuchtsfeeling aus großen Arena-Momenten, gepaart mit Eighties-Love-Movies paart. Auf "On The High Side" ist 38 Minuten lang einfach die Welt völlig in Ordnung wunderschön.
Und ich traue mich gar nicht, das "Geheimnis" hinter Band zu lüften … muss ich aber wohl …
Mit Shaun Vanek und Steve Dukuslow sind hier nämlich zwei der drei Midnight-Schergen (!) am Werk, dennoch ging die Initiative von Sänger/Gitarrist Jason Vanek aus. Zur totalen Verwirrung hat Midnight-Chef Athenar aber auch Material zu diesem Debüt beigesteuert. Was sagt uns das? Ob Midnight oder Vandallus - they all love their good old Heavy Metal! (sw)

9/10