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VASTUM - Hole Below

VÖ: 06. November 2015
20 Buck Spin

Mit ihrem dritten Album "Hole Below" schieben sich Vastum aus San Francisco mit unheimlicher Leichtigkeit in die Riege meiner aktuellen Death Metal-Vorliebe. Cruciamentum, Grave Ritual, dazu die üblichen Verdächtigen wie Bolt Thrower, Asphyx, Necros Christos, die aktuelle, modrige Ami-Schule, deren Ursprung ja auch im eigenen Land zu suchen ist … was erzähle ich euch. Wenn sich das Riff des Openers "Sodomitic Malevolence" durch das Intro durchwühlt, um den Song dann vollends zuschlagen zu lassen, dann hast du verloren und stehst mit rotierendem Schädel genau an der Stelle, wo du den Song hörst (Bus, Auto, Wohnzimmer, usw.). Der Sound und die Vocals kommen genau da her, wo man sie laut Albumtitel vermutet und jeder Death Metaller weiß sowieso: ein Grab schaufelt man nicht mit Hast, sondern mit Kraft und steter Vehemenz. Daher müssen sich Blast-Verneiner auch keine Sorgen über unnütze Tempoausbrüche machen. Das starke "Amniosis" ist da das Äußerste in einer ansonsten unaufhörlich rollenden Death Metal Maschine, die hierzulande endlich mal mehr Gehör finden sollte … ähm, muss! (sw)

8/10