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VENOM - Fallen Angels

VÖ: 25. November 2011
Spinefarm Records

Die Urväter des Extrem Metal sind - und es tut mir selbst etwas weh - heute nicht mehr von Belang für die heutige Szene. "Welcome To Hell" und "Black Metal" sind unverzichtbare Wegweiser. Die Reunion mit "Cast In Stone" war in Ordnung, "Resurrection" war gut und "Metal Black" ein interessantes Back to the Roots-Album mit Schmunzelfaktor. Jetzt also "Fallen Angels". Und das hat einfach nicht den nötigen Qualitäts-Standard, um heute noch mit Nachdruck punkten zu können. Gut, es ist druckvoll eingespielt und Cronos' Stimme ist trotz zunehmendem Alter noch ziemlich angepisst und einfach einzigartig. Aber die Songs dümpeln zum Großteil erstens im Midtempo durch die Gegend, kommen zweitens vielerorts nicht über's Mittelmaß hinaus, was wohl auch an drittens - der langen Spielzeit von fast 58 Minuten bei 13 Songs liegt. Da hat das Beleuchten einzelner Songs auch keinen Sinn. Das Gesamtwerk "Fallen Angels" lässt in mir mal den wirklich engstirnigen ewig Gestrigen sprechen - an den alten Scheiben erfreuen und den Rest einfach links liegen lassen. (sw)

6/10