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VENOM - From The Very Depths

VÖ: 23. Januar 2015
Spinefarm Records

Vielleicht war es ja der Triumphzug beim Party.San Open Air 2013. Oder eventuell die "Bedrohung" durch M-Pire Of Evil um ex-Venom Gitarrist Mantas bzw. Cronos-Nachfolger Tony "The Demolition Man" Dolan. Oder doch meine harten Worte zum letzten Venom-Album "Fallen Angels"?! Nein, "From The Very Dephts" ist nicht das Album, welches die Legionen von "Welcome To … Black Metal … War With Satan" in unkontrollierte Ekstase versetzt. Aber es rangiert für meinen Geschmack auf Höhe mit der Wucht von "Resurrection" und dem zurückgekehrten "Rumpel-Trio"-Faktor der letzten beiden Alben. Nun, auch Cronos wird älter und röhrt dafür manchmal richtig geil tief durch die Hölle ("Smoke", "Evil Law"), ansonsten ist er grimmig wie eh und je und scheint mit seinen Mitstreitern Dante (Drums) und Rage (Axe) irgendwie einen Weg gefunden zu haben, ein klein wenig der Essenz der damaligen Venom zu konservieren. Das klappt zwar nicht immer und das Album hätte auch gerne zwei oder drei Nummern weniger vertragen, aber schon das Eröffnungstrio "From The Very Dephts", "The Death Of Rock 'n Roll" und eben "Smoke" zusammen mit dem alles erklärenden "Long Haired Punks" sollte man weitaus mehr als einfach nur grinsend abnicken. So kann und darf man als Venom-Fan auch in 2015 gerne die Sau rauslassen. (sw)

7,5/10