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VETUS OBSCURUM - Blood Revelations

VÖ: 30. Oktober 2009
Debemur Morti Records

Die Amis fühlen sich im Black Metal immer wohler, wie es scheint. Strippenzieher Numinas hatte Vetus Obscurum eigentlich als Ein-Mann-Projekt inne, bevor er 1997 Krohm ins Leben rief (das nur kurz für die Underground-Spürhunde). Nun spielt er wieder alle Instrumente allein, hat sich mit Death und Nihilist gleich zwei Schreihälse ins Boot geholt und kredenzt sein erstes Mini-Album. Und das mit Nachdruck. Für mich als Black Metal-fast Unwissendem klingen die vier Songs so: Man nehme Wolves In The Throne Room, ersetze das "natürliche" Bild durch ein satanischeres, kürze die Songs um mindestes die Hälfte und mache sie durch mehr Riffs etwas kompakter. Der atmosphärische Grundtenor bleibt aber weitestgehend erhalten, nur eben etwas böser. Heraus kommt ein Kleinod schwarzmetallischer Kunst, dass einen binnen 23 Minuten in tiefe Abgründe reißt. "Freuen" wäre wohl das falsche Wort - aber gespannt darf man auf den ersten Longplayer sein. (sw)

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