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VICIOUS RUMORS - Electric Punishment

VÖ: 26. Apriil 2013
Steamhammer

Seit 1979 existiert die kalifornische Band Vicious Rumors und erfreut die Power Metal Szene leider nur selten mit neuen Alben. Mit "Electric Punishment" bringen die Herren um Gitarrenhero Geoff Thorpe, dem einzigen verbliebenen Gründungsmitglied des Quintetts, ihr elftes Studioalbum auf den Markt. Schon der Opener "I Am The Gun" zeigt, wohin die Reise geht: Brachialer Power Metal, wie er sei muss. Ihrem unverkennbaren Stil sind Vicious Rumors durch die Jahrzehnte treu geblieben und auch "Electric Punishment" zeigt, wofür die Band steht. Gnadenloser Power Metal, der mit ungeheurer Kreativität und Leidenschaft dargebracht wird. Die neue Scheibe knüpft diekt an die Hochzeiten der Band an - und wer bislang noch nichts von Vicious Rumors gehört hat, sollte das mt dem neuen Werk nun schleunigst ändern. Mit "Escape (From Hell)" und "Eternally" gibt es gleich zwei schnuckelige Balladen, wobei letztere durch rauchigen, leidenschaftlichen Gesang angenehmes Gänsehautfeeling verursacht und durch die geniale Gitarrenarbeit absolut hörenswert ist. Eine Power Metal-typische Hymne darf natürlich nicht fehlen und wird auf dem aktuellen Longplayer mit "Together We Unite" angeboten. Für meinen Geschmack fehlt da allerdings irgendwas. Die Hymne ist gut, aber nicht wirklich mitreißend. Macht ja aber nix, dafür gibt es ja zum Beispiel mit dem Titelsong und vor allem mit "Thirst For A Kill" zwei Songs, bei denen man von der ersten bis zur letzten Note mitgehen kann. Als besonderes Schmankerl haben sich die Kalifornier eine denkenswerte Schlussnummer ausgedacht und covern hier einfach mal den KISS-Song "Strange Ways", wobei Mr. Thorpe himself anstelle von Brian Allen das Mikro übernimmt ... faszinierend. (bc)

8,5/10