Impressum Startseite
Reviews Interviews Live Specials Jobs

WARBRINGER - Waking Into Nightmares

VÖ: 22. Mai 2009
Century Media

"… von mir acht enthusiasmus-geschwängerte Punkte." - So tönte ich im Review zum Debüt "War Without End" und bin nun froh, nicht enttäuscht worden zu sein. Das Nachfolgewerk "Waking Into Nightmares" setzt nahtlos am Vorgänger an, und gibt dem Thrash-Fan genau das, was er seit "War Without End" braucht! Unter der Produzenten-Leitung von Gary Holt (Exodus) präsentiert sich der kalifornische Fünfer weiter gereift. Größtes Plus ist Nic Ritter, Neuzugang an den Drums. Der Mann hat nicht nur einen ziemlichen lockeren Fuß, sondern beeindruckt auch mit einem technischen Spiel, welches den Songs noch mehr Dynamik, und dem Nacken noch mehr Schmerzen bereitet. Ich bin platt. Abrissbirnen wie "Abandoned By Time", "Living In A Whirlwind", "Forgotten Dead" oder, oder, oder ... ja, alle zehn Tracks sind Thrash in Reinkultur. Und es klingt nicht angestaubt, obwohl man sich respektvoll vor den Heldentaten der 80er verneigt. Warbringer's Weg zeigt in Richtung Eigenständigkeit (ein paar Demolition Hammer-"Zitate" sind einfach nur charmant). So wird bei "Prey For Death" auch mal das Tempo gedrosselt, und mit "Nightmare Anatomy" kann man sogar ein gutes Instrumental vorweisen.
"Waking Into Nightmares" ist catchier als der Vorgänger geworden, obwohl der von mir geforderte Szene-Hit immer noch fehlt. Dafür brauche ich dieses Mal nichts "enthusiasmus-geschwängertes", sondern gebe acht fette Punkte mit Ausrufungszeichen! Thrash 'em all!! (sw)

8/10