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WARBRINGER - War Without End

VÖ: 22. Februar 2008
Century Media

Geil - die mag ich! Jungspunde zwischen 17 und 22 Jahren posieren mit Obituary-, Autopsy- und Sepultura-Shirts. Das Cover ist der totale 80er Kult und der CD-Titel ist mal flugs bei Metallicas "No Remorse" ausgeborgt worden. We're talking METAL here! Genauer gesagt THRASH! Und ich meine hier nicht irgendwelche gehypten Bands, die immer noch versuchen (und es wahrscheinlich nie schaffen), den ultimativen "Master Of Puppets"-Thronfolger einzuspielen. Alles Quark! Warbringer spielen den Thrash, wie ihn der geneigte Banger am liebsten hat. Also alles, was den Spirit von Slayer, Exodus, Kreator, Testament, Destruction oder sonst wem noch atmet. Zusätzlich fühle ich mich bei der Beschallung solcher Granaten wie "Dread Command", "Hell On Earth" oder "Instruments Of Torture" in die Zeit zurück versetzt, als ich zum ersten Mal solche Geheimtipps wie Demolition Hammer, Evildead oder Rigor Mortis gehört habe. Da darf bei "Shoot To Kill" auch ruhig mal bei Slayer geklaut werden (... kill ... kill ...). Hier klingt rein gar nichts angestaubt, sondern bissig und hungrig! Da ließ selbst Thrash-Produzenten-Legende Bill Metoyer (Dark Angel, Slayer) sich nicht lumpen, und verpasste "War without end" einen Killer-Sound.
Wenn das nächste Mal vielleicht schon ein kleiner Szene-Hit zu verzeichnen ist, sehen die Zeiten des Thrash-Revivals rosiger aus, als je angenommen. Bis dahin von mir acht enthusiasmus-geschwängerte Punkte.
Und jetzt geh ich mir 'ne Perücke kaufen! (sw)

8/10