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WARDRUNA - Gap Var Ginnunga

VÖ: 23. Januar 2009
Indie Recordings

" ...indem sie sich dem eigentlichen Ursprung des Black Metal widmen und ihn musikalisch interpretieren." (Quelle: Presseinfo) - lasst das bloß nicht Cronos hören... obwohl das Wort "interpretieren" hier erschreckend nah an der Wahrheit ist...
Man kann ein Freund von mittelalterlichen oder auch "natürlichen" Klängen sein. Aber wenn ich Feuer hören will, mache ich den Kamin an oder warte bis Ostern. Wenn ich Gewitter oder Regen will, warte ich auf entsprechendes Wetter. Wenn ich einfach nur der Natur lauschen will, gehe ich raus und mache einen Spaziergang in jedweder Art von Natur. Und wenn es schon um Natürlichkeit in Verbindung mit Black Metal geht, bleibe ich immer noch bei Primordial oder Enslaved. Da höre ich den Spirit des Black Metal nämlich noch heraus. Das hier hat für mich nix mehr mit Schwarzheimerei zu tun, auch wenn hier tausendmal Einar Kvitrafn Selvik (Jotunsporn, Gorgoroth, Sagh) und Gaahl (Trelldom, Gorgoroth) durch's nächtliche Unterholz schreiten. Dann doch lieber eine Runde "Saurian Meditation" mit Karl Sanders von Nile.
Man man, ich glaub, mein Eichhörnchen kifft... (sw)

3/10