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WARFATHER - Orchestrating The Apocalypse

VÖ: 21. Januar 2014
Greyhaze Records (Import)

Schau mal einer an, wer wieder da ist. Der gute Steve Tucker, der sich immerhin für drei Alben an der Morbid Angel-Front recht erfolgreich platzierte. Und mit seiner neuen Band Warfather ist er natürlich auch dem Death Metal treu geblieben. Dieser wildert natürlich auch beim alten Arbeitgeber, so wie auch in den Gefilden von Nile oder Behemoth, wenngleich deren Klasse zumindest noch nicht angetastet wird. Technisch einwandfrei und mit der klassischen Armada an Gitarren-Salven (die Steve selbst von sich gibt), Blast-Attacken und dem Albumtitel entsprechend, mit einer mulmigen Atmosphäre unterlegt. Was fehlt sind solche Ausreißer wie das starke "My Queen Shall Not Be Mourned" mit seinen großartigen Death/Pestilence-Gedächtnis-Leads oder richtige Pfeffer-Riffs à la "Gods And Machines". Wenn die oben Genannten nicht schon unlängst so massiv vorgelegt hätten, wäre mit Sicherheit noch ein halbes Pünktchen mehr drin. Doch dann spielt noch die "schwierige" Produktion dagegen, weil sie die Drums nur nerven lässt und die Gitarren mehr in die Nähe früherer Deicide-Staubsauger schiebt. Death Metal Freaks verkraften das vielleicht. Ich bleibe vorerst bei gutem, dennoch ausbaufähigem Standard. (sw)

7/10