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WARMEN - Japanese Hospitality

VÖ: 21. August 2009
Spinefarm Records

Warmen ist das Solo-Projekt von Children of Bodom-Keyboarder Janne Wirman (der sich seit geraumer Zeit Janne Warman nennt).
"Japanese Hospitality" ist bereits das vierte Album und macht genau da weiter, wo "Accept The Fact" (2005) aufgehört hat. Und wie es sich für einen vernünftigen Metal-Keyboarder gehört, stehen die teils arg ausgereizten Keyboard-Soli natürlich oft im Vordergrund. Allerdings bietet das Album weniger Metal, dafür mehr melodischen Hardrock ("Separate Ways" - im Original von Journey), der manchmal leider an die Grenzen des Belanglosen stösst ("Unconditional Confession"). Lichtblicke sind dabei die - bei Warmen üblichen - Gastsänger. Timo Kotipelto macht aus "Eye Of The Storm" einen durchschnittlich guten Stratovarius-Song, Alexi Laiho (Children Of Bodom) rotzt sich herrlich durch "High Heels On A Cobble Stone", und Pasi Rantanen (ex-Thunderstone), Marko Waara (ex-Tunnelvision), und die finnische Rocksängerin Jonna Kosonen sind ebenfalls mit von der Partie. Der Opener und Titelsong ist dabei ein reines Instrumentalstück, ebenso wie das starke "Switcharoo", das sich ähnlich wahnsitzige Keyboard-Gitarren-Duelle wie bei Children Of Bodom liefert.
Bleibt als Fazit festzuhalten, daß "Japanese Hospitality" zwar ein gutes Album ist, das allerdings nicht zuletzt auch aufgrund des nur durchschnittlichen Songwritings keine wirklichen Highlights hat, aber durchaus ein paar Lichtblicke vorweisen kann. Ob das heutzutage allerdings reicht, kann durchaus angezweifelt werden. (maz)

7/10