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WARREL DANE - Praises To The War Machine

VÖ: 25. April 2008
Century Media

Es muss schon fast ein ungeschriebenes Gesetz sein, welches bestimmt, daß Solo-Alben von Sängern immer homogen und mit durchgängig hochwertiger Qualität sind. Siehe Blaze (speziell das Debüt), Tim Owens/Beyond Fear oder Serj Tankian. Jetzt gesellt sich noch Nevermore's Sanges-Unikat Warrel Dane dazu und was soll ich sagen?! Ein Traum von einem Album! Hauptsächlich unterstützt von ex-Soilwork-Gitarrist Peter Wichers haut das Duo hier zwölf (die Erstauflage plus Bonussong) Metal-Songs raus, die dich von der ersten Sekunde an gebannt vor den Boxen halten. Das gilt auch für die enthaltenen Cover-Tunes von "Lucretia My Reflection" (Sisters Of Mercy) und "Patterns" (Simon & Garfunkel). Mit der richtigen Promotion könnte z.B. der Opener "When We Pray" zu einem ernst zu nehmenden Überhit gemacht werden. Groovy, ober-heavy, simpel strukturiert und mit einem Ohrwurm-Chorus gesegnet, wie ihn nur ein Warrel Dane bringen kann. Ohnehin ist es Dane's Stimme, die den Hörer wie ein mit all ihren Facetten durch die 50 Minuten musikalischer Schönheit begleitet. Egal ob die Songs nun "Your Chosen Misery", "August" oder "Brother" (großes Gefühls-Kino!) heißen.
"Praises To The War Machine" ist ein Kunstwerk sondergleichen und positioniert sich mit seiner Losgelöstheit und Eigenständigkeit direkt zwischen den technischeren Meisterwerken von Nevermore und der ähnlich gearteten - wenn auch etwas moderneren - Melancholie von Mercenary. (sw)

9/10