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WASTES - Into The Void Of Human Vacuity

VÖ: 16. Juni 2017
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Eine Weile atmosphärische Klänge, eine Gitarre setzt ein, dann ein dunkler Schrei und ich befinde mich bereits beim zweiten Song. Fließende Übergänge zwischen den Liedern machen diese Scheibe also schon mal zu etwas Besonderem, keine Sekunde Erholung auf dem hoffnungslosen Trip ins Alptraumland. Bei "Part 2" setzt zäher Gesang ein, dazu eine flirrende Gitarre, prägnant geschlagene Drums und mein Higlight, es wird mehrstimmig gesungen und dabei diverse Tiefen angeboten. "Part 3" besticht durch eine düstere, fordernde und sich wiederholende Melodie und bei "Part 4" könnte ich Sprachfetzen verstehen, wenn ich denn Französisch könnte, außerdem wird hier im instrumentalen Teil etwas an Tempo zugelegt. "Part 5" wandert geradezu schmerzhaft zäh in meine Gehörgänge, das folgende Lied bietet durchweg eine bedrohliche Melodie und kommt überraschend flott rüber. Der letzte Song "Part 7" ist überwiegend instrumental gehalten und nach einer dreiviertel Stunde ist die Reise leider vorbei. Was mir an diesem Album besonders gut gefällt, sind, wie bereits oben erwähnt, die Vocals. Dadurch, dass drei Bandmitglieder am Mikro zugange sind, wirken diese total abwechslungsreich und trotzdem immer verdammt düster. "Into The Void Of Human Vacuity" ist das Debüt der Franzosen, ein Rausch in schwarz und dunkelgrau und beharrlich Schwermut feiernd. (st)

8,5/10