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WHITESNAKE - Forevermore

VÖ: 25. März 2011
Frontiers Records

Als elf Jahre nach dem 97er "Restless Heart" plötzlich das Comeback Album "Good To Be Bad" (2008) allerorts für Staunen und Begeisterung sorgte, war im Hause Whitesnake eigentlich klar, dass es nun definitiv weitergehen muss, und man sich nicht mehr nur noch auf den großen Erfolgen in den 80er Jahren ausruhen braucht und darf. Und an Rente ist ohnehin noch lange nicht zu denken - und mal ehrlich: Was wäre die Hard Rock-Szene ohne einen David Coverdale? Das wäre ja praktisch so, als würden Slayer ihr Ende bekanntgeben.
Es würde jetzt sicherlich wenig Sinn machen, darüber zu sprechen, was "Forevermore" (Studioalbum Nr. 11) zu bieten hat. Es ist halt zu 100% Whitesnake. Soll heißen, starke Songs, die zwischen Stadionhymnen ("All Out Of Luck"), flotten Rockern ("Love And Treat Me Right"), Midtempo-Nummern ("One Of These Days") und Balladen ("Easier Said Than Done") pendeln, durchgehend begeistern können, und zu keinem Zeitpunkt langweilen. Man muss allerdings auch so ehrlich sein, und feststellen, dass "Forevermore" an den Vorgänger "Good To Be Bad" nicht herankommt. Aber was soll's? Selbst ein "schwächeres Whitesnake-Album" bewegt sich immer noch in Regionen, die die Kollegen erstmal erreichen müssen. (maz)

8/10