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WINTER'S VERGE - Beyond Vengeance

VÖ: 27. April 2012
Massacre Records

Wieviele Bands gibt es wohl auf Zypern, dass Winter's Verge die Nr. 1 sind?! Gut, so böse, wie der Satz klingen mag, klingt das dritte Album "Beyond Vengeance" bei Weitem nicht. Das Quintett hat sich seit jeher dem Melodic Metal verschrieben, den man als Fan von Stratovarius (mit denen man auch schon tourte), Sonata Arcrtica und den anderen üblichen Verdächtigen allein schon aufgrund der Genre-üblichen Refrains mit Sicherheit mögen wird. Abgesehen davon, dass die Refrains teilweise doch etwas vorhersehbar sind, spülen Winter's Verge aber nicht nur kuschelweich. Sie haben durchaus den Anspruch, sich härtemäßig von der eher kitschigen Masse abzuheben. Allein die Gitarrenarbeit ist streckenweise ziemlich knackig. Die up-to-date-Produktion von R. D. Liapakis (Mystic Prophecy), den man zudem als Gastsänger beim kräftigen "Angels Of Babylon" hört, sorgt schon dafür, dass man durch "Beyond Vengeance" nicht zu weich wird. Alles in allem ein solides Album, welches sein Level mühelos über die 53 Minuten hält, dabei aber keine vollwertigen Ausschläge nach oben (aber auch nicht nach unten) vorzuweisen hat. (sw)

7/10