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WITCHTOWER / BLACKSLASH - A Tribute To Randy

Split

VÖ: 13. April 2018
Iron Shield Records

Auch nach fast 30 Jahren Metal hat man längst nicht alles gehört. Und jetzt sind es die jungen Wilden, die mir "altem Sack" die dänische Band Randy vorstellen. Ein Trio mit gerade mal einer Single und zwei Demos zwischen 1981 und 1987. Je einen Song gibt es neben zwei Eigengewächsen von Witchtower aus Spanien und Blackslash aus dem schönen Schwarzwald - beides Bands mit klassisch-traditioneller Kinderstube.
Witchtower liefern mit "Drunk As Hell" eine schicke Uptempo-Nummer mit Judas Priest-Gedächtnis-Riff, während mir beim leicht schunkeligen Beat und dem Doppel-Lead am Anfang ganz spontan "Take Me Back" von Riot in den Sinn kommt. Gutes Material, aber nicht überragend. Blackslash punkten bei mir etwas besser. Ihr letzter Longplayer "Sinister Lightning" sackte (auch bei uns) gute Kritiken ein. Bei einem Songtitel wie "Night City Street Lights" muss natürlich ein wenig Japan-Flair mitfliegen und zusammen mit dem starken Speedster "Eyes Of A Stranger" steigt die Vorfreude auf den im Mai erscheinenden "Sinister Lightning"-Nachfolger. Die Songs von Randy sind meines Erachtens exzellent passend zum eigenen Sound ausgesucht worden. Wobei ich es entgegen meiner Eigensong-Präferenz interessant finde, dass "The Beast" (Witchtower) als Song an sich bei mir eine Nasenlänge vor "It's Got To Be Love" (Blackslash) liegt. Schlussendlich heißt das aber nur, dass man sich das wenige Material der Dänen (2010 erschien eine Compilation) ruhig mal näher zu Gemüte führen sollte und diese Split als "gekauft" angesehen werden darf/muss/soll! (sw)

7,5/10 - 8/10